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06.06.2010 Strategietreffen des Augenärztlichen Genossenschaftsverbundes Deutschlands

Anlässlich des Ophthalmologischen Weltkongresses und der AAD vom 3.-6. Juni 2010 in Berlin kam es am 6.6.10 zu einem Strategietreffen des Augenärztlichen Genossenschaftsverbundes Deutschlands.

Unter der Leitung von Dr. Dietmar Reinfeld (Vorstandsvorsitzender der aägb) kam es unter den Teilnehmern zu einem regen Erfahrungsaustausch zu allgemeinen Fragen der flächendeckenden ambulanten Versorgung.
 
Besondere Erwähnung fand der Abschluss des ersten überregionalen Vertrages für die Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt zur IVOM mit der Knappschaft.
 
 
01.05.2010 Neuer Vertrag der Augenärztegenossenschaft Brandenburg mit der IKK

IKK Brandenburg schließt mit aägb Vertrag zur ambulanten Netzhaut-Glaskörperchirurgie

  
Eine weitere Krankenkasse in Brandenburg, die IKK, ermöglicht ihren Versicherten die ambulante operative Versorgung bei Netzhaut-und Glaskörpererkrankungen.
 
Der neue Vertrag zwischen der aägb und der IKK tritt zum 1.5. 2010 in Kraft.
 
Entsprechend den bereits bestehenden Verträgen zwischen der aägb einerseits und der AOK ,Knappschaft und DAK andererseits, sichert die IKK als vierte Krankenkasse in Brandenburg die organisatorischen, zeitlichen und wohnortnahen Vorteile bei der operativen Behandlung von Netzhauterkrankungen für ihre Versicherten.
 
 
01.04.2010 Vertrag mit der DAK zur amb. Netzhaut- und Glaskörperchirurgie

 

01.04.2010 Neuer Vertrag zwischen DAK und aägb zur amb. Netzhaut-Glaskörperchirurgie
 
 
Ab dem 1.April 2010 gibt es für die Patienten im Bundesland Brandenburg eine weitere Verbesserung auf dem Gebiet der ambulanten augenärztlich operativen Versorgung.
Zwischen der DAK einschließlich ihres Fusionspartners HAMÜ und der Augenärztegenossenschaft Brandenburg wurde ein neuer Vertrag zur Durchführung der ambulanten Netzhaut-Glaskörperchirurgie abgeschlossen.
 
Nun ist es auch für die Versicherten der DAK Brandenburg (neben AOK und Knappschaft) möglich, bei Krankheitsbildern der Netzhaut (NH) und des Glaskörpers wie z. B. NH-Ablösung, Veränderungen im Sehzentrum , Makulalöcher bzw. Glaskörpereinblutungen bei bestehenden Allgemeinerkrankungen wie Diabetes mellitus und Hypertonus  adäquat ambulant versorgt zu werden
 
Die wichtigsten Vorteile für die Patienten liegen bei diesem Vertag in der zeitnahen (schneller  Op –Termin), wohnortnahen Versorgung ohne, dass ein längerer Krankenhausaufenthalt erforderlich ist.
Der Patient ist eingebunden in eine bewährte lückenlose Organisation seiner operativen Versorgung und der dazu erforderlichen Vor- und Nachsorge.

 

06.03.2010 Gründung des Augenärztlichen Genossenschaftsverbundes als Dachorganisation

 Augenärztlicher Genossenschaftsverbund zukünftig als bundesweiter Vertragspartner.

Am 6.3.10 wurde in Ludwigsfelde der Augenärztliche Genossenschaftsverbund Deutschland gegründet. Die anwesenden Genossenschaftsvorstände und Aufsichtsräte der Augenärztegenossenschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Saarland und Brandenburg beschlossen eine Gründungssatzung und wählten ihre Führung. Aus terminlichen Gründen leider verhindert waren die Vertreter der Augenärztegenossenschaft Sachsen. Deren Aufsichtsratsvorsitzende Frau Dr. Simon kündigte im Nachgang schon den Beitritt zum Genossenschaftsverbund an. Großes Interesse an einer Zusammenarbeit bekundete auch die Augenärztegenossenschaft Westfalen.
Das gemeinsame Hauptziel besteht in der länderübergreifenden Vertragsgestaltung mit Gesetzlichen Krankenkassen sowie die gegenseitige Unterstützung. Der hohe Organisationsgrad der einzelnen Augenärztegenossenschaften ermöglicht ein flächendeckendes Versorgungsangebot sowohl für operative als auch konservative Leistungen. Die Aufwertung der augenärztlichen Grundversorgung unter Einbindung möglichst aller praktizierenden Augenärzte steht dabei im Mittelpunkt. Für administrative Aufgaben wie Abrechnung, Qualitätssicherung und Organisation der Behandlungspfade sollen vorhandene Ressourcen der Augenärztegenossenschaften gemeinsam genutzt werden. Dem zu erwartenden Wettbewerb bei Selektivverträgen sieht man sich damit bestens gerüstet. Nach außen werden die beiden gewählten Vorstände Dr. Dietmar Reinfeld (aägb) und Dr. Christian Heider (AGSA) die Geschicke in die Hand nehmen.

Foto vlnr: Dr. Fechner (Vorstand AGMV) Dr. Kahle (Vorstand aägb) Dr. Heider (Vorstand AGSA) Dr. Noack (Vorstand AGSA) Dr. Reinfeld (Vorstand aägb) Dr. Bastian (Aufsichtsrat GSA)

04.12.2009 Kooperation mit dem Klinikum Brandenburg a. d. Havel

 

4.12.2009
Abschluss eines Kooperationsvertrages zwischen der Augenärztlichen Genossenschaft Brandenburg und dem Klinikum Brandenburg /Havel
 
Das Ziel dieses Vertrages ist es eine weitere Verbesserung der flächendeckenden Patientenversorgung im Bundesland Brandenburg zu erreichen. Die Sicherstellung der bestehenden und zukünftiger Versorgungsverträge im Bereich der Augenheilkunde wird verbessert.
 
 
 
 
01.11.2009 Amb. Netzhaut- und Glaskörperchirurgie auch für Versicherte der Knappschaft Brandenburg

 

Zwischen der Knappschaft und der Augenärztegenossenschaft Brandenburg tritt ab November ein neuer Vertrag zur ambulanten Netzhaut- und Glaskörperchirurgie in Kraft. Neben den Versicherten der AOK (Vertrag seit 1.05.2009) können nun auch Mitglieder der Knappschaft auf diesem Gebiet ambulant versorgt werden.
 
Drei hochspezialisierte auf neuestem Standard ausgerüstete Augen-OP-Zentren verbessern die Patientenversorgung. Betroffen sind Patienten mit Erkrankungen der Netzhaut (z.B. Netzhautablösungen, Veränderungen im Sehzentrum wie Makulalöcher oder –blutungen) oder des Glaskörpers (z.B. Einblutung infolge Diabetes oder Hypertonus mit akutem Sehverlust).
 
Sie können in Zukunft schnell ohne lange Wartezeiten auf einen Termin, ohne langen Krankenhausaufenthalt, wohnortnah und mit zwischen Operateur und zuweisendem Augenarzt lückenlos organisierter Vor- und Nachsorge operiert werden.

 

01.10.2009 Vorsorgeuntersuchung bei Kindergartenkindern ist in Brandenburg Kassenleistung

 

Die AOK und die Augenärztegenossenschaft Brandenburg haben eine umfangreiche Vorsorgeuntersuchung für alle Kinder im Alter von 32 -42 Monaten vertraglich vereinbart. Die Partner haben sich das Ziel gesetzt , die relativ hohe Zahl sehauffälliger Kinder zum Zeitpunkt der Einschulung deutlich abzusenken.
Der Vertrag gilt ab dem 1.10 2009 mit einem flächendeckendem Angebot in Brandenburg.
 
Die Untersuchung ist umfangreich und qualitativ sehr anspruchsvoll. Primär wird das Sehverrmögen beider Augen geprüft und danach eine vollständige Untersuchung zur Aufdeckung eines eventuell vorliegenden Schielfehlers durchgeführt.
Die objektive Ausmessung eines oft versteckt vorhandenen Sehfehlers in Pupillenerweiterung ist ein sehr wichtiger Teil dieser Vorsorge. Ebenso die genaue Untersuchung des Augenhintergrundes (Netzhaut ) bei weiter Pupille zum Ausschluss krankhafter Veränderungen in diesem Bereich.
 
Im Ergebnis soll den Eltern in einem Abschlussgespräch entweder eine Behandlung angeboten oder die Sicherheit vermittelt werden, dass keine weiteren Vorsorgeuntersuchungen der Augen mehr notwendig sind. Hierüber erhalten die Eltern einen Bericht, der auch dem Kinderarzt zugeht.
 
Die AOK und die Augenärztegenossenschaft Brandenburg schließen mit diesem Vertrag die Lücke einer bisher nicht vorgesehenen augenärztlichen Kinder- und Vorsorgeuntersuchung.
 
 
 
 
01.05.2009 Neuer Vertrag zwischen der AOK-Brandenburg und der AÄGB

Die Augenärztegenossenschaft Brandenburg übernimmt ab dem 01.05.2009 gemeinsam mit der AOK-Brandenburg den Sicherstellungsauftrag für die ambulante Katarakt- (Grauer Star) und Netzhaut/Glaskörperchirurgie für alle Versicherten der AOK-Brandenburg.

Verbesserte Leistungen für den AOK-Versicherten ergeben sich daraus wie folgt:

 

- 18 ambulante OP-Zentren verteilt über ganz Brandenburg sichern jedem AOK-Versicherten innerhalb von 4 Wochen einen OP-Termin zu.

- DIe Implantation einer Blaufilterlinse zur Prophylaxe des Fortschreitens einer bestehenden altersbedingten Maculadegeneration nach Katarakt-OP ist Bestandteil des Vertrages (bisher Privatleistung für den Patienten).

- Sprechstunden von Montag bis Freitag, 1x wöchentlich Spätsprechstunde bis 18 Uhr in allen Praxen, die am Vertrag teilnehmen.

- Die Wartezeiten auf einen Sprechstundentermin werden den regionalen Gegebenheiten reduziert.

- Neupatienten, die bei der AOK-Brandenburg versichert sind, werden grundsätzlich angenommen.

 

Stand September 2009:

Insgesamt ca. 1800 AOK-Versicherte sind unter Vertragsbedingungen operiert und umfassend betreut worden.

AMD-Patienten (Makuladegeneration) konnten in einem hohen Prozentsatz mit Blaufilterlinsen versorgt werden.

 

Die eigene Verwaltungsstruktur der aägb ermöglicht die reibungslose Einhaltung der Qualitäts- und Abrechnungsstruktur.

16.03.2009 AÄGB gewinnt die AOK-Ausschreibung zur augenärztlichen Versorgung in Brandenburg

Mit Spannung hat die Augenärztegenossenschaft Brandenburg e.G. auf den Ausgang des Auswahlverfahrens der AOK gemäß der Ausschreibung nach §73c SGB V für die ambulante augenärztliche Versorgung in Brandenburg gewartet. Jetzt sind wir von der AOK Brandenburg über den Ausschreibungsgewinn informiert worden. Darüber freuen wir uns sehr.

 

Das zur Ausschreibung eingereichte Konzept der aägb erreichte die höchste Gesamtpunktzahl. Unsere Verhandlungsschwerpunkte: eine hohe medizinische Qualität, die Sicherstellung eines flächendeckenden Behandlungsangebotes und eine wohnortnahe ambulante Patientenversorgung haben sich nach unserer Auffassung durchgesetzt.

 

Wir sind optimistisch, dass es mit der AOK gelingen wird, medizinisch und wirtschaftlich attraktive Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige, vorzugsweise ambulante, flächendeckende Patientenversorgung zu schaffen.

 

Mit dem bevorstehenden Vertragsabschluss stellen wir uns in die Verantwortung, den Patienten eine gute ambulante augenärztliche Versorgung anzubieten. Hierfür stehen die über 100 Augenärzte der aägb. Gleichzeitig möchten wir die nicht in der aägb organisierten Kollegen einladen, dies gemeinsam mit uns zu tun.

10.01.2009 AÄGB als Verhandlungspartner bei AOK-Ausschreibung ausgewählt
 
Die aägb ist im Ausschreibungsverfahren der AOK Brandenburg für die Verhandlungsrunde ausgewählt worden. Vorher hatten wir in unserer 5.Generalversammlung die geschlossene Unterstützung unserer Mitglieder erfahren.
 
Derzeit laufen noch die Verhandlungen. Über die Ergebnisse werden wir nach Abschluss des Verfahrens umgehend berichten.
 
05.12.2008 Teilnahme an der Ausschreibung der AOK

 

Im Oktober diesen Jahres hatte die AOK die konservationen und operativen Leistungen rund um die Cataract -Operationen und die Vitrektomien ausgeschrieben. Nach aufwendiger Vorbereitung und nahezu einstimmigem Beschluß auf unserer letzten Generalversammlung hat der Vorstand heute fristgemäß die Unterlagen  bei der AOK eingereicht und sich um eine Teilnahme am entsprechenden Vertrag beworben.

  

 

 

 

 

14.11.2008 V. Generalversammlung im Van der Valk Resort Dahlewitz

 

Mit einer hohen Mitgliederbeteiligung, intensiven Diskussionen und abschließend klaren Abstimmungsmehrheiten fand die letzte GV. Statt. Die wesentlichen Beschlüsse: Teilnahme der aägb an der AOK-Ausschreibung, Zentralabrechnung und umsatzbasierte Finanzierung ab 2009 bei Ausschreibungszuschlag den Aufbau einer eigenen Geschäftsstelle.

 

 

03.07.2008 AÄGB mit flächendeckender Sicherstellung bei feuchter Maculadegeneration

 

Was 2007 mit dem bundesweit ersten Direktverträgen zur Behandlung der feuchten Maculadegeneration langsam begann, hat sich zur flächendeckenden Versorgungsübernahme in Brandenburg entwickelt. Durch die aägb werden heute mehr als 80% aller Behandlungsfälle im Rahmen von Versorgungsverträgen mit den großen Kassen (AOK, IKK, Knappschaft, Ersatzkassen) sichergestellt. Darüber hinaus konnte für alle anderen Behandlungsfälle einheitlich der Vorgaberahmen des BVA hinsichtlich Honorar und Medikamentenverordnungsweg umgesetzt werden.

Nach intensiven Verhandlungen in Frühjahr 2007 gelang der Pilotabschluss mit der AOK. Nach kurzer Zeit haben alle großen Vertragskassen diesen Vertrag gleichlautend übernommen und ein einheitliches Behandlungsmanagement ermöglicht. Inhaltlich stehen die Schwerpunkte für eine ausschließlich ambulante Behandlung, pauschalierte Vergütung der ärztlichen Leistungen und Sachkosten außerhalb des KV-Systems, die Anerkennung der nichtoperativen Leistungen als wesentlicher Bestandteil der IVOM und die Umsetzung der Behandlungsindikation entsprechend der Arzneimittel-Fachinformation und den Richtlinien der DOG, RG und des BVA. Vereinbart wurde die ausschließliche Anwendung von zugelassenen VEGF-Hemmern. Der Behandlungsbeginn erfolgt ohne Antragsverfahren und die Bürokratie ist auf 2 Abrechnungsblätter beschränkt worden.

Bei der Behandlung von GKV-Patienten im Einzelantragsverfahren (überwiegend BKK-Versicherte) bestehen derzeit noch längere Wartezeiten durch die Bearbeitungsdauer in den jeweiligen Kassen. Mit Verweis auf die angebotene Vertragsteilnahme gilt ausschließlich die Richtlinie des BVA bei der Abrechnung und Medikamentenverordnung auf Privatrezept. Die ärztlichen Leistungen werden den Versicherten auch meistens zu 380 EURO je IVOM erstattet.

 

 

27.06.2008 Podiumsdiskussion in Potsdam

 

Die Augenärztegenossenschaft Brandenburg lädt ein zur:

Podiumsdiskussion
„Ärztemangel oder Ordnungsmangel -
Die Zukunft der augenärztlichen Versorgung in Brandenburg“
mit
Frank Michalak
Vorstandsvorsitzender der AOK Brandenburg

Dr. Hans Georg Faust
Stellvertretender Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag

Prof. Dr. Bernd Bertram
Erster Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V.

am
Freitag, den 27.06.2008 in Potsdam
Stilfabrik, Posthofstr. 5 (www.design-etagen.com), 3. Etage, Veranstaltungssaal

Die Podiumsdiskussion soll vor allem um die Fragen der Versorgungssicherheit und Konzepten der Versorgungsorganisation innerhalb und vor allem außerhalb städtischer Ballungsräume behandeln. Seit Jahren werden wir in Brandenburg zunehmend konfrontiert mit Wartelisten, Ärztemangel, ständigen Diskussionen über Zuzahlungen und Kürzungen und einer stringenten Rationierung in allen Belangen.
Wir erhoffen uns einen Ausblick auf die zukünftig zu erwartenden gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen, die es uns erlauben, die angesprochene Wirklichkeit für den Patienten nachhaltig zu verbessern.

Die Augenärztegenossenschaft Brandenburg hat schon jetzt mit den großen gesetzlichen Krankenkassen erste Behandlungsverträge dafür abgeschlossen. Gemeinsam möchten wir damit mehr für die Gesundheit aller Brandenburger tun.

 

 

26.06.2008 Kassenpatienten beim Augenarzt an erster Stelle

 

Beim Treffen der brandenburgischen Augenärztegenossenschaft standen die Wartezeiten und Möglichkeiten einer schnelleren Augenbehandlung an erster Stelle der Diskussion.  Für die Zukunft wurde von der AOK, eine weitere Stärkung des ambulanten Sektors gerade bei den Augenärzten bekräftigt. Direkte Vertragslösungen werden flexibler sein, Bürokratie abbauen und für die Ärzte eine Kalkulation erlauben.

Das jetzige Problem ist einfach zusammengefasst: Wir stehen vor übervollen Praxen, aber die Gesundheitspolitik setzt seit 15 Jahren auf strenge „Mengenbegrenzung“ ,also Rationierung von ambulanten Behandlungen. 

Die märkischen Augenärzte haben viel investiert: moderne OP-Zentren, vielerorts gut ausgestattete Praxen und qualifiziertes Personal. Mehr als 80% aller Operationen finden ambulant und in vielen Regionen ist ein Fachbereitschaftsdienst rund um die Uhr erreichbar.

Bisher wurde von den Reformen nur Zuzahlung, Leistungskürzung und Bürokratie wahrgenommen. Ermöglicht wird seit 2 Jahren aber auch die direkte Vertragsgestaltung, die gerade durch die AOK genutzt wurde und zu einer spürbaren Verbesserung des Leistungsangebotes für schwer Augenkranke geführt hat. Seit einem Jahr werden in Brandenburg durch derzeit 93 Augenärzte der Augenärztegenossenschaft flächendeckend Behandlungen der feuchten Makuladegeneration wohnortnah, schnell und zuzahlungsfrei für AOK-Versicherte durchgeführt. Anderenorts zahlen Kassenpatienten für die neue und wirksame Behandlung mit so genannten VEGF-Hemmern bis zu mehr aus 1000 EURO aus eigener Tasche um eine drohende Erblindung abzuwenden. Dieser Erfolg hat auch andere gesetzliche Krankenkassen wie z.B. Barmer, DAK, TKK ,Knappschaft oder IKK ermuntert mit der Augenärztegenossenschaft Brandenburg entsprechende Behandlungsverträge für Ihre Versicherten abzuschließen. Durch den Wegfall der Bürokratie kann die Behandlung sogar schneller erfolgen als bei manchem Privatpatienten.