| 06.06.2010 | Strategietreffen des Augenärztlichen Genossenschaftsverbundes Deutschlands |
Anlässlich des Ophthalmologischen Weltkongresses und der AAD vom 3.-6. Juni 2010 in Berlin kam es am 6.6.10 zu einem Strategietreffen des Augenärztlichen Genossenschaftsverbundes Deutschlands.
| 01.05.2010 | Neuer Vertrag der Augenärztegenossenschaft Brandenburg mit der IKK |
IKK Brandenburg schließt mit aägb Vertrag zur ambulanten Netzhaut-Glaskörperchirurgie
| 01.04.2010 | Vertrag mit der DAK zur amb. Netzhaut- und Glaskörperchirurgie |
| 06.03.2010 | Gründung des Augenärztlichen Genossenschaftsverbundes als Dachorganisation |
Augenärztlicher Genossenschaftsverbund zukünftig als bundesweiter Vertragspartner.
Foto vlnr: Dr. Fechner (Vorstand AGMV) Dr. Kahle (Vorstand aägb) Dr. Heider (Vorstand AGSA) Dr. Noack (Vorstand AGSA) Dr. Reinfeld (Vorstand aägb) Dr. Bastian (Aufsichtsrat GSA)
| 04.12.2009 | Kooperation mit dem Klinikum Brandenburg a. d. Havel |
| 01.11.2009 | Amb. Netzhaut- und Glaskörperchirurgie auch für Versicherte der Knappschaft Brandenburg |
| 01.10.2009 | Vorsorgeuntersuchung bei Kindergartenkindern ist in Brandenburg Kassenleistung |
| 01.05.2009 | Neuer Vertrag zwischen der AOK-Brandenburg und der AÄGB |
Die Augenärztegenossenschaft Brandenburg übernimmt ab dem 01.05.2009 gemeinsam mit der AOK-Brandenburg den Sicherstellungsauftrag für die ambulante Katarakt- (Grauer Star) und Netzhaut/Glaskörperchirurgie für alle Versicherten der AOK-Brandenburg.
Verbesserte Leistungen für den AOK-Versicherten ergeben sich daraus wie folgt:
- 18 ambulante OP-Zentren verteilt über ganz Brandenburg sichern jedem AOK-Versicherten innerhalb von 4 Wochen einen OP-Termin zu.
- DIe Implantation einer Blaufilterlinse zur Prophylaxe des Fortschreitens einer bestehenden altersbedingten Maculadegeneration nach Katarakt-OP ist Bestandteil des Vertrages (bisher Privatleistung für den Patienten).
- Sprechstunden von Montag bis Freitag, 1x wöchentlich Spätsprechstunde bis 18 Uhr in allen Praxen, die am Vertrag teilnehmen.
- Die Wartezeiten auf einen Sprechstundentermin werden den regionalen Gegebenheiten reduziert.
- Neupatienten, die bei der AOK-Brandenburg versichert sind, werden grundsätzlich angenommen.
Stand September 2009:
Insgesamt ca. 1800 AOK-Versicherte sind unter Vertragsbedingungen operiert und umfassend betreut worden.
AMD-Patienten (Makuladegeneration) konnten in einem hohen Prozentsatz mit Blaufilterlinsen versorgt werden.
Die eigene Verwaltungsstruktur der aägb ermöglicht die reibungslose Einhaltung der Qualitäts- und Abrechnungsstruktur.
| 16.03.2009 | AÄGB gewinnt die AOK-Ausschreibung zur augenärztlichen Versorgung in Brandenburg |
Mit Spannung hat die Augenärztegenossenschaft Brandenburg e.G. auf den Ausgang des Auswahlverfahrens der AOK gemäß der Ausschreibung nach §73c SGB V für die ambulante augenärztliche Versorgung in Brandenburg gewartet. Jetzt sind wir von der AOK Brandenburg über den Ausschreibungsgewinn informiert worden. Darüber freuen wir uns sehr.
Das zur Ausschreibung eingereichte Konzept der aägb erreichte die höchste Gesamtpunktzahl. Unsere Verhandlungsschwerpunkte: eine hohe medizinische Qualität, die Sicherstellung eines flächendeckenden Behandlungsangebotes und eine wohnortnahe ambulante Patientenversorgung haben sich nach unserer Auffassung durchgesetzt.
Wir sind optimistisch, dass es mit der AOK gelingen wird, medizinisch und wirtschaftlich attraktive Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige, vorzugsweise ambulante, flächendeckende Patientenversorgung zu schaffen.
Mit dem bevorstehenden Vertragsabschluss stellen wir uns in die Verantwortung, den Patienten eine gute ambulante augenärztliche Versorgung anzubieten. Hierfür stehen die über 100 Augenärzte der aägb. Gleichzeitig möchten wir die nicht in der aägb organisierten Kollegen einladen, dies gemeinsam mit uns zu tun.
| 10.01.2009 | AÄGB als Verhandlungspartner bei AOK-Ausschreibung ausgewählt |
| 05.12.2008 | Teilnahme an der Ausschreibung der AOK |
Im Oktober diesen Jahres hatte die AOK die konservationen und operativen Leistungen rund um die Cataract -Operationen und die Vitrektomien ausgeschrieben. Nach aufwendiger Vorbereitung und nahezu einstimmigem Beschluß auf unserer letzten Generalversammlung hat der Vorstand heute fristgemäß die Unterlagen bei der AOK eingereicht und sich um eine Teilnahme am entsprechenden Vertrag beworben.
| 14.11.2008 | V. Generalversammlung im Van der Valk Resort Dahlewitz |
Mit einer hohen Mitgliederbeteiligung, intensiven Diskussionen und abschließend klaren Abstimmungsmehrheiten fand die letzte GV. Statt. Die wesentlichen Beschlüsse: Teilnahme der aägb an der AOK-Ausschreibung, Zentralabrechnung und umsatzbasierte Finanzierung ab 2009 bei Ausschreibungszuschlag den Aufbau einer eigenen Geschäftsstelle.
| 03.07.2008 | AÄGB mit flächendeckender Sicherstellung bei feuchter Maculadegeneration |
Was 2007 mit dem bundesweit ersten Direktverträgen zur Behandlung der feuchten Maculadegeneration langsam begann, hat sich zur flächendeckenden Versorgungsübernahme in Brandenburg entwickelt. Durch die aägb werden heute mehr als 80% aller Behandlungsfälle im Rahmen von Versorgungsverträgen mit den großen Kassen (AOK, IKK, Knappschaft, Ersatzkassen) sichergestellt. Darüber hinaus konnte für alle anderen Behandlungsfälle einheitlich der Vorgaberahmen des BVA hinsichtlich Honorar und Medikamentenverordnungsweg umgesetzt werden.
Nach intensiven Verhandlungen in Frühjahr 2007 gelang der Pilotabschluss mit der AOK. Nach kurzer Zeit haben alle großen Vertragskassen diesen Vertrag gleichlautend übernommen und ein einheitliches Behandlungsmanagement ermöglicht. Inhaltlich stehen die Schwerpunkte für eine ausschließlich ambulante Behandlung, pauschalierte Vergütung der ärztlichen Leistungen und Sachkosten außerhalb des KV-Systems, die Anerkennung der nichtoperativen Leistungen als wesentlicher Bestandteil der IVOM und die Umsetzung der Behandlungsindikation entsprechend der Arzneimittel-Fachinformation und den Richtlinien der DOG, RG und des BVA. Vereinbart wurde die ausschließliche Anwendung von zugelassenen VEGF-Hemmern. Der Behandlungsbeginn erfolgt ohne Antragsverfahren und die Bürokratie ist auf 2 Abrechnungsblätter beschränkt worden.
Bei der Behandlung von GKV-Patienten im Einzelantragsverfahren (überwiegend BKK-Versicherte) bestehen derzeit noch längere Wartezeiten durch die Bearbeitungsdauer in den jeweiligen Kassen. Mit Verweis auf die angebotene Vertragsteilnahme gilt ausschließlich die Richtlinie des BVA bei der Abrechnung und Medikamentenverordnung auf Privatrezept. Die ärztlichen Leistungen werden den Versicherten auch meistens zu 380 EURO je IVOM erstattet.
| 27.06.2008 | Podiumsdiskussion in Potsdam |
Die Augenärztegenossenschaft Brandenburg lädt ein zur:
Podiumsdiskussion
„Ärztemangel oder Ordnungsmangel -
Die Zukunft der augenärztlichen Versorgung in Brandenburg“
mit
Frank Michalak
Vorstandsvorsitzender der AOK Brandenburg
Dr. Hans Georg Faust
Stellvertretender Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag
Prof. Dr. Bernd Bertram
Erster Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V.
am
Freitag, den 27.06.2008 in Potsdam
Stilfabrik, Posthofstr. 5 (www.design-etagen.com), 3. Etage, Veranstaltungssaal
Die Podiumsdiskussion soll vor allem um die Fragen der Versorgungssicherheit und Konzepten der Versorgungsorganisation innerhalb und vor allem außerhalb städtischer Ballungsräume behandeln. Seit Jahren werden wir in Brandenburg zunehmend konfrontiert mit Wartelisten, Ärztemangel, ständigen Diskussionen über Zuzahlungen und Kürzungen und einer stringenten Rationierung in allen Belangen.
Wir erhoffen uns einen Ausblick auf die zukünftig zu erwartenden gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen, die es uns erlauben, die angesprochene Wirklichkeit für den Patienten nachhaltig zu verbessern.
Die Augenärztegenossenschaft Brandenburg hat schon jetzt mit den großen gesetzlichen Krankenkassen erste Behandlungsverträge dafür abgeschlossen. Gemeinsam möchten wir damit mehr für die Gesundheit aller Brandenburger tun.
| 26.06.2008 | Kassenpatienten beim Augenarzt an erster Stelle |
Beim Treffen der brandenburgischen Augenärztegenossenschaft standen die Wartezeiten und Möglichkeiten einer schnelleren Augenbehandlung an erster Stelle der Diskussion. Für die Zukunft wurde von der AOK, eine weitere Stärkung des ambulanten Sektors gerade bei den Augenärzten bekräftigt. Direkte Vertragslösungen werden flexibler sein, Bürokratie abbauen und für die Ärzte eine Kalkulation erlauben.
Das jetzige Problem ist einfach zusammengefasst: Wir stehen vor übervollen Praxen, aber die Gesundheitspolitik setzt seit 15 Jahren auf strenge „Mengenbegrenzung“ ,also Rationierung von ambulanten Behandlungen.
Die märkischen Augenärzte haben viel investiert: moderne OP-Zentren, vielerorts gut ausgestattete Praxen und qualifiziertes Personal. Mehr als 80% aller Operationen finden ambulant und in vielen Regionen ist ein Fachbereitschaftsdienst rund um die Uhr erreichbar.
Bisher wurde von den Reformen nur Zuzahlung, Leistungskürzung und Bürokratie wahrgenommen. Ermöglicht wird seit 2 Jahren aber auch die direkte Vertragsgestaltung, die gerade durch die AOK genutzt wurde und zu einer spürbaren Verbesserung des Leistungsangebotes für schwer Augenkranke geführt hat. Seit einem Jahr werden in Brandenburg durch derzeit 93 Augenärzte der Augenärztegenossenschaft flächendeckend Behandlungen der feuchten Makuladegeneration wohnortnah, schnell und zuzahlungsfrei für AOK-Versicherte durchgeführt. Anderenorts zahlen Kassenpatienten für die neue und wirksame Behandlung mit so genannten VEGF-Hemmern bis zu mehr aus 1000 EURO aus eigener Tasche um eine drohende Erblindung abzuwenden. Dieser Erfolg hat auch andere gesetzliche Krankenkassen wie z.B. Barmer, DAK, TKK ,Knappschaft oder IKK ermuntert mit der Augenärztegenossenschaft Brandenburg entsprechende Behandlungsverträge für Ihre Versicherten abzuschließen. Durch den Wegfall der Bürokratie kann die Behandlung sogar schneller erfolgen als bei manchem Privatpatienten.




